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Prompt Engineering

Einfach erklärt

Prompt Engineering bedeutet: Wir formulieren und strukturieren die Eingabe an ein KI‑Modell so, dass es genau versteht, was es tun soll – und passende, verlässliche Antworten liefert.

Worum geht’s praktisch?

  • Aufgabe klar sagen: Was soll herauskommen? (z. B. «3 Stichpunkte, maximal 50 Wörter»).
  • Rolle/Regeln geben: «Du bist Fachredakteur. Antworte sachlich, ohne Werbung.»
  • Beispiele zeigen: 1–3 kurze Vorlagen, damit das Modell den Stil sieht.
  • Kontext mitgeben: Relevante Infos beilegen, Unwichtiges weglassen.
  • Prüfen und nachschärfen: Ergebnis testen, Prompt verbessern.

Wie viele Techniken gibt es ungefähr?
Eine aktuelle, umfassende Übersicht zählt 58 textbasierte Prompt‑Techniken und zusätzlich 40 Techniken für andere Modalitäten (Stand 2024). Das zeigt: Es gibt viele Dutzend erprobte Vorgehensweisen.

Ganz einfache Bilder:

  • Kochrezept: Gute Anleitung = gutes Gericht. Unklare Anleitung = Chaos.
  • Suchanfrage: Präzise Begriffe liefern bessere Treffer.
  • Formular: Klare Felder/Formatvorgaben verhindern Missverständnisse.

Professionelle Definition

Prompt Engineering ist die systematische Gestaltung von Eingaben (Instruktionen, Beispiele, Format‑/Stilvorgaben, Randbedingungen) für vortrainierte Modelle, um die bedingte Ausgabe‑Verteilung (p_\theta(y\mid x‘)) zielgerichtet zu steuern – ohne Modell‑Feintraining. Es umfasst u. a. Instruktions‑Design, Beispiel‑Prompting (Zero/One/Few‑Shot), Ketten‑von‑Gedanken‑Hinweise (Chain‑of‑Thought), Rollen‑/Stil‑Vorgaben, Output‑Schemata (z. B. JSON) und Sicherheitsgrenzen (z. B. Vermeidung von Prompt‑Injection). Zielgrößen sind Genauigkeit, Robustheit, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit; Evaluation erfolgt iterativ anhand definierter Testfälle.

Kurse zu grundlegenden Prompt Techniken

Quellen