Virtuelles Haarfarben- & Styling-Try-On im Beratungsgespräch

„Steht mir das wirklich?“

Gerade bei großen Farbveränderungen oder neuen Schnitten ist die Unsicherheit groß. Kund:innen bringen Fotos von Prominenten mit, aber die Frage bleibt: „Wie sieht das an MIR aus?“ Missverständnisse führen schnell zu Enttäuschung und teuren Korrekturen.

Die Ausgangssituation: Beratung mit Fremdbildern

Der Ist-Zustand:

  • Kund:innen zeigen Referenzfotos von anderen Personen
  • Stylist:innen müssen viel erklären, was realistisch ist und was nicht
  • Das „Endbild“ bleibt abstrakt – gerade für ungeübte Augen
  • Es gibt kaum dokumentierte Beratungsergebnisse, auf die man später zurückgreift

Das Zielbild: „Anprobieren“ vor dem Färben

Ziel ist, dass:

  • Kund:innen potenzielle Farben und Styles an ihrem eigenen Bild sehen können
  • Entscheidungen bewusster und informierter getroffen werden
  • Erwartung und Ergebnis besser zusammenpassen
  • Farb- und Stylingberatung als modernes Erlebnis wahrgenommen wird

Die Lösung

Virtuelle Try-On-Lösungen kombinieren Kamera, Augmented Reality und KI:

  • Kund:innen machen ein Selfie oder werden mit dem Salon-Tablet fotografiert.
  • Die Software segmentiert automatisch Haare und Gesicht.
  • Unterschiedliche Farben, Effekte (Balayage, Highlights) und Längen werden live auf das Bild gelegt.
  • Stylist:in und Kund:in können gemeinsam Looks durchspielen, vergleichen und das favorisierte Ergebnis speichern.
  • Das gespeicherte Referenzbild dient als visuelle Vereinbarung für die anschließende Umsetzung.

Ergebnisse & Mehrwert

Aus der Praxis werden berichtet:

  • Höhere Abschlussquoten bei Farbservices, weil Kund:innen ihr zukünftiges Aussehen besser einschätzen können
  • Weniger Missverständnisse und Reklamationen
  • Höhere durchschnittliche Bons, weil Zusatzeffekte und Pflegeservices leichter verkaufbar sind
  • Ein innovatives Beratungs-Erlebnis, das sich im Marketing nutzen lässt

Learnings & Stolpersteine

  • Es muss klar kommuniziert werden, dass es sich um eine Simulation handelt, keine exakte Vorhersage.
  • Licht, Kamerawinkel und Gerätequalität beeinflussen das Ergebnis – Schulungen sind wichtig.
  • Das Handling sollte so einfach sein, dass es den Ablauf nicht verlangsamt.
  • Bilder und Daten müssen datenschutzkonform gespeichert oder gelöscht werden.


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