Hinweis: „Sequoia“ kann auch Mammutbäume oder eine Venture‑Capital‑Firma meinen. Hier geht es um den IBM‑Supercomputer am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), USA.


Einfach erklärt

Sequoia war ein sehr großer Supercomputer in den USA. Er konnte viele Billionen Rechenschritte pro Sekunde ausführen und war im Juni 2012 der schnellste Computer der Welt. Gebaut wurde er von IBM (Baureihe Blue Gene/Q).

Wofür wurde Sequoia genutzt?

  • Sicherheitsforschung: Simulationen für die Zuverlässigkeit des US‑Atomwaffen‑Arsenalsohne echte Tests.
  • Wissenschaft: Rechenintensive Projekte, z. B. Kosmologie‑Simulationen oder Herz‑Modelle.
  • Technik‑Beispiel: Sequoia hatte 96 Racks mit rund 1,57 Mio. Rechenkernen und benötigte etwa 7,9 MW elektrische Leistung.

Zeitleiste kurz: Lieferung 2011, Juni 2012 Platz 1 der TOP500; später von Titan abgelöst (Nov 2012). Außer Betrieb seit 2020.


Professionelle Definition

Sequoia ist/war ein petaskaliger IBM Blue Gene/Q‑Supercomputer (LLNL, NNSA ASC‑Programm). Im Linpack‑Benchmark erreichte Sequoia 16,32 PFLOPS (sustained) mit 1 572 864 Kernen; Peak um 20 PFLOPS. Die Anlage umfasste 96 Racks (≈ 98 304 Compute‑Nodes, ≈ 1,5 PiB RAM) und lief unter CNK (Compute‑Nodes) sowie RHEL (I/O‑Nodes, Lustre). TOP500 #1 (06/2012); Energiebedarf ca. 7,9 MW; später klassifiziert betrieben. Außer Dienst: 2020.


Quellen

Mehr zum Thema Ki Keynote Speaker